Volksabstimmung: SÜD-TIROLER FREIHEIT begrüßt „Mitbestimmen ab 16“

10. Februar 2010 von listetirol

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT begrüßt die Einführung des Mitbestimmungsalter ab 16 Jahren anlässlich von Volksabstimmungen. So wie es bereits in einigen Gemeinden möglich ist ab 16 Jahren an den örtlichen Volksbefragungen teilzunehmen, so sollte dies auch landesweit möglich sein.

Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT hält es zudem für sehr begrüßenswert, dass die Ausarbeitung des neuen Gesetzes über die Abhaltung von Volksabstimmungen mit allen im Landtag vertretenen Parteien erfolgt. Laut den Landtagsabgeordneten Dr. Eva Klotz und Sven Knoll haben sich Alleingänge Einzelner in diesen wichtigen Grundregeln als nicht zielführend erwiesen.
SÜD-TIROLER FREIHEIT

Kenntafeln für Gemeindepolizei – Behörde verletzt Zweisprachigkeit!

9. Februar 2010 von listetirol

Zurzeit werden in verschiedenen Gemeinden, so wie in Eppan, auf die Wagen der Gemeindepolizei einsprachige Kenntafeln mit „POLIZIA LOCALE“ montiert. Die Pflicht zur Zweisprachigkeit gilt aber auch für die Kenntafeln der Gemeindepolizei, stellt die SÜD-TIROLER FREIHEIT klar. Sie müssen wie jene des Zivilschutzes (PC ZS) sowie der Förster (CF FD) zweisprachig sein. Es darf nicht sein, dass wie bei den Fahrzeugen der freiwilligen Feuerwehr (VVF), die Zweisprachigkeitspflicht nicht eingehalten wird, so Roland Lang.

Da bereits einige Gemeindepolizeiautos mit dem neuen Kennzeichen „POLIZIA LOCALE“ unterwegs sind, haben die Abgeordneten der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Dr. Eva Klotz und Sven Knoll, dazu eine Anfrage im Südtiroler Landtag eingebracht. Das Recht auf Zweisprachigkeit wird mit diesen einsprachig italienischen Kennzeichen eindeutig verletzt, stellen die Abgeordneten fest. 
Die neuen Kenntafeln, die auf die Richtlinien vom 27. April 2006 des Ministeriums für Infrastrukturen und Transport zurückgehen, sehen Kenntafeln in gleicher Größe wie die Üblichen vor, wobei über den Buchstaben und Ziffern in  kleinen blauen Buchstaben „POLIZIA LOCALE“ geschrieben ist. Bei den darunter stehenden Buchstaben ist das Y fix, die weiteren Zeichen weiterlaufend. 
Auch bei den Kenntafeln für den Zivilschutz wurde die Zweisprachigkeit in der Provinz Bozen berücksichtigt, stellt die SÜD-TIROLER FREIHEIT fest: So steht auf den Schildern PC (Protezione Civile) und ZS (Zivilschutz) mit ganz rechts einem blauen Balken mit BZ und dem Landeswappen. Auch bei den Forstfahrzeugen wurde ebenso verfahren: CF (Corpo Forestale) und FD (Forst Dienst) stehen nebeneinander!

Deshalb fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT bei den Fahrzeugen der Gemeindepolizei zweisprachige Kenntafeln. Auch bei den Autos der freiwilligen Feuerwehr soll das einsprachige VVF (Vigili Volontari del Fuoco) durch zweisprachige Kenntafeln ersetzt werden. Denn ein Recht, das nicht in Anspruch genommen wird, stirbt!

(c) Süd-Tiroler Freiheit

Freie Schützen legen italienischsprachige Infobroschüre auf!

8. Februar 2010 von listetirol

Die “Alt Tyroler Schützen – Andreas Hofer” werden ab nächster Woche eine italienischsprachige Broschüre auflegen. Ladinische Texte sind in Vorbereitung.

Innsbruck, Bozen, Schwaz:  Marko Kranebitter teilte heute dem Pressedienst der LISTE TIROL mit, dass im Auftrag von Koordinator Hans Moser nun auch italienischsprachige Broschüren aufgelegt werden. Die neuen “ italienisch-trentinischen“ Texte liegen vor und werden diese Woche zur Druckerei gebracht. In den vergangenen 4 Wochen wurden mehrere Hundert Infohefte der A.T.S. in deutscher Sprache verteilt. Nachdem in den Statuten der “Alt Tyroler Schützen – Andreas Hofer” [A.T.S.] festgeschrieben ist, dass nicht die jeweilige Muttersprache, sondern das Bekenntnis zu Tirol als Ganzes (sprich Landeseinheit) ausschlaggebend für die “Tirolität” ist, werden nun jene Tiroler gewürdigt, die als Muttersprache „Trentinisch-Italienisch” angeben. Auch der zu druckende Mitgliedsantrag mit dem Ehrenkodex der Gesamttiroler Schützen wird in diese romanische Sprache übertragen.

Auch für unsere ladinischen Mitbürger werden mutter-sprachliche Informationsbroschüren vorbereitet.  Gerade der ladinischen Sprachgruppe unter der Tiroler Bevölkerung gilt unser besonderes Augenmaß. Die „Minderheit unter der Minderheit”, Tirols Urbevölkerung bedarf unserer besonderen Aufmerksamkeit. Vor zwei Wochen wurde erstmals eine Verteileraktion im ladinischen Siedlungsgebiet Süd-Tirols durchgeführt. Dabei wurde seitens unserer ladinischen Gesprächspartner der Wunsch nach muttersprachlicher Information über die „neuen Schützen“ geäußert, dem wir nun  früher als geplant Rechnung tragen, ergänzt Hans Moser. Die Homepage der A.T.S. (www.freie-schützen.at) wird nun auch teilweise in „italienisch-trentinischer” und ladinischer  Sprache übersetzt. Gleichzeitig ist man damit beschäftigt, den Internetauftritt der A.T.S. “poppiger”, moderner, jugendlicher und europäischer  zu gestalten, so Marko Kranebitter, der die A.T.S.-Webseite bearbeitet.

©  n.neumann

Gesamtstaatliches Alpini-Treffen in Bozen wäre eine Provokation!

7. Februar 2010 von listetirol


Im Jahre 2012 könnte ein „gesamtstaatliches Alpini-Treffen“ in Bozen abgehalten werden. Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT ist darüber erbost und empfindet dies als Provokation, zumal viele Alpini noch immer die Zeit des Faschismus und damit auch die Unterdrückung Süd-Tirols verherrlichen. Ein Blick auf die offizielle Alpini-Internetseite der Süd-Tiroler Sektion genügt, um dies zu beweisen.
 
Darin bezeichnen sich die Alpini selbst als „Hüter der neuen Grenzen“. Mit keinem Wort werden ihre Verbrechen in der Zeit des Faschismus erwähnt. Im Gegenteil: Man findet Bilder von Plakaten mit Liktorenbündeln, Alpini die ein Minarett besetzen, sowie von Adlern die nach Norden fliegen, um Schlern und Rosengarten einzunehmen. Alles ohne Beschreibung.

Solange sich die Alpini nicht von ihrer faschistischen Vergangenheit und den grausamen Kriegsverbrechen in Afrika entschuldigen bzw. distanzieren muss ein Alpini-Aufmarsch in Bozen verhindert werden. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT befürchtet, dass die Alpini, wie bereits in der Vergangenheit, vor dem Siegesdenkmal und dem Mussolini-Relief in Bozen aufmarschieren und Kränze niederlegen.

Durch eine solche Veranstaltung wird das ethnische Klima in Süd-Tirol von italienischer Seite erneut angeheizt, so Thaler.

(c) Süd-Tiroler Freiheit

FPÖ wirft dem ÖVP-Politiker und Koordinator des Tiroler Landesfestzuges von 2009 eine Doppelrolle in der Südtirolpolitik vor

7. Februar 2010 von listetirol

Utl.: Dokumente beweisen die Doppelrolle des angeblichen „Patrioten“ und ÖVP-„Südtirol-Experten“

„Im Zuge der öffentlichen Diskussion über eine zusätzliche österreichische  Staatsbürgerschaft für jene Südtiroler, welche diese erwerben wollen, ist die politische Komplizenschaft mit Rom des ausgedienten ehemaligen Nationalratspräsidenten und angeblichen Tiroler „Patrioten“ Andreas Khol, klar zutage getreten. Dokumente würden diese seltsame Doppelrolle Khols als „Tiroler Patriot“ und gleichzeitigen Erfüllungsgehilfen der römischen Südtirol-Politik beweisen, erklärte heute der FPÖ-Südtirol-Sprecher und Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer.

Der Vorschlag, Südtirolern eine Doppelstaatsbürgerschaft einzuräumen, war erstmals auf dem FPÖ-Parteitag 2007 erhoben und am 12. März 2009 durch einen von den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Neubauer, Gartlgruber und Königshofer eingebrachten Entschließungsantrag im österreichischen Nationalrat als Agenda auf die politische Tagesordnung gesetzt worden.

Der Antrag hatte gelautet:

„Der Nationalrat wolle beschließen:

Die Bundesregierung wird aufgefordert, dem Nationalrat eine Regierungsvorlage vorzulegen, die vorsieht Altösterreichern mit einer fremden Staatsangehörigkeit, die vor den Pariser Vororteverträgen auf dem Gebiet Südtirols und Trentino samt Cortina D´Ampezzo gelebt haben, sowie deren Nachfahren auf Antrag die österreichische Staatsbürgerschaft zu verleihen.“

Um der FPÖ keinen politischen Erfolg zu gönnen, beerdigte die ÖVP das Projekt umgehend im Innenausschuss und im Außenpolitischen Ausschuss des Nationalrats, wo der Antrag bis heute, also beinahe ein Jahr lang,  unbehandelt ruht.

Der Südtiroler Parlamentarier und Autonomieexperte Dr. Karl Zeller hatte nachweislich bereits im März 2009 die freiheitliche Initiative in einem Schriftverkehr mit Andreas Khol ausdrücklich begrüßt. Darüber liegen ihm genaue Informationen vor, erklärte der FPÖ-Südtirol-Sprecher Neubauer. Khol wiederum habe damals zustimmend an Zeller geantwortet und angekündigt, dass er in Österreich die rechtlichen und politischen Voraussetzungen für eine positive Umsetzung dieses Vorschlags prüfen lassen werde.

Um 180 Grad habe sich Khol in dieser Frage plötzlich gedreht, erklärte Neubauer, als der italienische Botschafter in Wien im November 2009 unter Umgehung des österreichischen Außenministeriums bei dem FPÖ-Südtirol-Sprecher Neubauer und dem ÖVP-Südtirol-Sprecher Gahr in Missachtung aller diplomatischen Gepflogenheiten direkt wegen dieses Vorschlages interveniert hatte. Der Botschafter hatte in einer schriftlich überreichten Note seiner Regierung die Schutzfunktion Österreichs für Südtirol bestritten und auch eine Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler Rom vehement abgelehnt.

Umgehend habe daraufhin Khol die Position Roms gegenüber den Südtirolern eingenommen habe so argumentiert, als sei er der Regierungssprecher Roms. Unter zynischer Missachtung all dessen, was er dem Südtiroler Abgeordneten Zeller geschrieben hatte, verkündete Khol nun, das Projekt der Doppelstaatsbürgerschaft sei „nicht sinnvoll, gefährlich und undurchsetzbar.“ (Dolomiten“ vom 16. Jänner 2010).

Um seine eigenen Landsleute von diesem Vorhaben endgültig abzuschrecken, verkündete Khol auch noch, dass eine Doppelstaatsbürgerschaft „Buchstaben und Geist des Pariser Vertrags“ widersprechen und dadurch die Grundlagen der Südtirol-Autonomie gefährdet seien. Die „Reaktion Italiens“ werde „unberechenbar“ sein, argumentierte Khol. Das werde schlussendlich „gefährlich für die Autonomie, zudem wären damit die guten nachbarschaftlichen Beziehungen zu Italien beendet“, zeichnete Khol ganz im Sinne Roms ein abschreckendes Horrorszenario.(Dolomiten“ vom 16. Jänner 2010)

„Das Verhalten Khols entlarvt ihn als Parteigänger und Verbündeten  Roms gegenüber den eigenen Tiroler Landsleuten nördlich und südlich des Brenner.

Er fällt damit auch der eigenen Schwesterpartei SVP in den Rücken“, erklärte dazu heute der Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer.

Jetzt sei sogar dem ehemaligen Nordtiroler Landeshauptmann Wendelin Weingartner der Kragen geplatzt. Es sei schon bemerkenswert, dass dieser in der Südtiroler Sonntagszeitung „Z“ am 24. Jänner 2009 in einem Kommentar unter dem Titel „Staatsbürgerschaft: Die Diskussion läuft schief“ Folgendes an die Adresse seines Parteifreundes Khol verkündet habe:

„Er hat das Projekt vor knapp einem Jahr als positiven Ansatz bezeichnet und lehnt es jetzt vehement ab. Ein fragwürdiger Dienst an Südtirol. Das erinnert an seinen Spruch: Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit.“

Diesem vernichtenden Urteil des Nordtiroler Landeshauptmannes über Andreas Khol sei eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, erklärte dazu der FPÖ-Südtirol-Sprecher Neubauer. Es sei höchst an der Zeit, dass sich Khol als ausgedienter Pensionist zum Wohle aller Beteiligten aus seiner destruktiven Rolle in der aktiven Politik verabschiede.“

Soweit der FPÖ-Pressedienst.

Doppelstaatsbürgerschaft – Außenminister Michael Spindelegger hat unberechtigte Zweifel

5. Februar 2010 von listetirol

 

 

Lorenz Puff, Hauptausschussmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT begrüßt das Treffen zwischen dem österreichischen Außenminister Michael Spindelegger, dem Süd-Tiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder und dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter zur Besprechung der doppelten Staatsbürgerschaft für Süd-Tirol, ist aber über die Skepsis des Außenministers verwundert, da dessen Zweifel unberechtigt sind.

Der Außenminister meint, dass Österreich eine Deklaration des Europarats unterzeichnet habe, wonach Doppelstaats-bürgerschaften ein Auslaufmodell seien. Fakt ist, dass das Europäische Übereinkommen über die Staatsangehörigkeit vom 6.11.1997 kein Verbot von Doppelstaatsbürgerschaften enthält.

Weiter zählt Außenminister Spindelegger Wahlrecht und Wehrdienst als vermeintliche Hürden auf. Dies ist jedoch ein Trugschluss, da es gerade hierzu schon klare Regelungen für Auslandsösterreicher gibt: „Auslandsösterreicher haben das Wahlrecht und sind – solange sie ihren Wohnsitz außerhalb Österreichs haben – nicht zur Leistung des Wehrdienstes verpflichtet“.

Völlig zu Recht weist der Herr Minister darauf hin, dass das Staatsbürgerschaftsgesetz geändert werden müsste, um Südtirolern die doppelte Staatsbürgerschaft zu ermöglichen. Genau hier besteht laut Lorenz Puff Handlungsbedarf.

„Wenn der politische Wille besteht, ist die doppelte Staatsbürgerschaft für Süd-Tiroler umsetzbar“, so Lorenz Puff. 

Lorenz Puff
Hauptausschussmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

Keine Verbesserung bei Nord-Tirols Milchbauern!

4. Februar 2010 von listetirol

Keine Entspannung beim Milchpreis!  Während  die Nordtiroler Landwirte am Hungertuch nagen, erhalten  zumindest ihre Südtiroler Berufskollegen ein gutes Stück mehr.

Innsbruck, Bozen:  Seit über zwei Jahren bringt sich die LISTE TIROL für die Landwirte ein. Es war dem engagierten Eintreten von Hans Moser und MAS Alois Wechselberger zu verdanken, dass Tirols Medien trotz massivem politischen Einfluss gezwungen waren, das Thema aufzunehmen. Im Dezember und Jänner hatten sich die beiden Vertreter der LISTE TIROL erneut informiert und eine Bestandsaufnahme gemacht. Nachdem Zahlen mehr Aussagekraft haben, wurden nachfolgend angeführte Milchpreise erhoben:

  Euro/kg Fett in % Eiweiß in%
Tirol Milch, Innsbruck, Wörgl 0,300 4,200 3,400
Zillertaler Milch, Mayrhofen 0,329 4,200 3,400
Milchhof in Sterzing 0,500 3,500 3,900
Milikon, Bozen 0,470 3,500 3,300
Toblach, Dreizinnen*** 0,500 4,500 4,200

*** bei bester Qualität

REGINA, UNSERE LANDESMUTTER IST NICHT MEHR!

3. Februar 2010 von listetirol

Tirol trägt schwarz, Ihre Kaiserliche Hoheit Regina von Österreich, Gefürstete Gräfin von Tirol ist entschlafen!

Pöcking, Wien, Budapest, Innsbruck, Bozen:  Im Alter von 85 Jahren ist heute um 8:40 Uhr in Ihrem Ansitz im oberbayerischen Pöcking am Starnberger See Ihre Kaiserliche Hoheit Regina von Habsburg-Lothringen, Gefürstete Gräfin von Tirol, im Kreise ihrer Familie  friedlich entschlafen.

Erzherzog Karl hat im Namen des Hauses Österreich die traurige Nachricht veröffentlicht. Der älteste Sohn wortwörtlich: “Meine Mutter war für uns alle das Vorbild, mit ihr verlieren wir eine großartige Persönlichkeit, die uns durch ihren unerschütterlichen Glauben und ihre positive Lebenseinstellung geprägt hat. Mit Regina verliert Österreich und Ungarn eine großartige und warmherzige Dame. Wir Tiroler trauern um unsere Landesmutter, so LISTE TIROL Vorsitzender MAS Alois Wechselberger in einer ersten Reaktion. Regina Helene Elisabeth Margarete Prinzessin von Sachsen-Meiningen wurde am 10. Mai 1951 mit seiner S.K.Dr.  Otto von Habsburg-Lothringen, Sohn Kaiser Karl I. von Österreich (apost. König Karl IV. von Ungarn) und  Zita Maria della Grazie di Brobone, Principessa di Parma, in der Église des Cordeliers, in Nancy/Lothringen (Frankreich) mit dem besonderen Segen von Papst Pius XII. vermählt. Aus der gemeinsamen Verbindung gingen sieben Kinder hervor.

Ihre Kaiserliche Hoheit wurde am  6. Jänner 1925 als Prinzessin von Sachsen-Meiningen in Würzburg geboren. An der Seite ihres Gemahls war sie jahrzehnte lange im sozialen und karitativen Bereich tätig. Seit einigen Jahren hatte Ihre Kaiserliche Hoheit unter Herzbeschwerden zu leiden. An der Seite Ihres Ehegemahls teilte sie in Würde und Demut auch das Schicksal der Verbannung durch die rassistischen republikanischen Habsburger-Gesetze. Selbst nachdem die Republik Österreich die Kaiserliche Familie 1961 sittenwidrig zwang, auf die Herrschaftsrechte in Österreich zu verzichten, dauerte es Jahrzehnte bis sie heimatlichen Boden betreten durften.

(c). aw

Dauerbrenner Doppelstaatsbürgerschaft!

3. Februar 2010 von listetirol

Durnwalder, Platter und Spindelegger bekommen die “Doppelstaatsbürgerschaft” nicht in Griff!   Nationalrat DDr. Werner Königshofer im Nordtiroler Landtag angelobt!

Innsbruck, Bozen:  Die offene “Tiroler-Frage” ist weder durch offizielle Politik noch durch die Tiroler Tageszeitung zu stoppen. Trotz massiver politischer und medialer Gegenwehr bleiben Süd-Tirol, die Wiedervereinigungsfrage und die Doppelstaats-bürgerschaft ein Dauerbrenner. Beim jüngsten Treffen der beiden deutschsprachigen Landeshauptleute von Tirol mit dem österreichischen Außenminister in Obergurgl wurde die “Doppelstaatsbürgerschaft” und die verfassungsmäßige Verankerung der Schutzmachtfunktion erörtert.

Die SVP ist in der Süd-Frage bemüht, wieder politischen Boden wett zu machen.  Die drei deutschen Oppositonsparteien geben seit Monaten die  Themen zur “Tiroler Frage” vor. Die Stimmung innerhalb der Südtiroler Volksparteien ist nun seit fast einem Jahr angespannt. SVP-intern gibt es immer öfter Richtungsstreitigkeiten. Nachdem sich die Südtiroler Schützen von der Politik emanzipiert haben rebelliert nun die Südtiroler Jugend.

Schüler wollen nicht mehr Italienische lernen!  Schüler verweigern zunehmend das Erlernen der italienischen Sprache mit dem Hinweis, dass man ohnehin in einigen Jahren wieder bei Österreich sei. Selbst in der “Minderheit unter der Minderheit”, den Ladinern macht der neopolitische Patriotismus keine Grenzen. Politische Veranstaltungen zu Themen wie Landeseinheit sind in Südtirol regelmäßig überlaufen. Faschisten, Grüne und SVP stehen zunehmend im Dauerfeuer der Kritik. Der Funktionärsapparat der SVP ist über die Flucht der Jugend und Jungwähler zur Südtiroler Freiheit und den Südtiroler Freiheitlichen alarmiert. Seit einigen Monaten treten zudem politische Proponenten aus Nord-Tirol und Österreich vermehrt in Erscheinung. Österreichs Freiheitliche, namentlich der Nationalratsabgeordnete Neubauer, sind Dauergäste in Südtirol. Während Landeshauptmann Günter Platter den Tiroler Nationalrat Hermann Gahr in der Südtirol-Frage eingebremst hat, treten anstatt dessen, andere  – wie etwa die in Nord-Tirol ins Leben gerufene Gesamttiroler Schützeneinheit - auf die politische Bühne. Letzte Woche mussten SVP-Funktionäre aus dem Grödnertal nach Bozen berichten, dass im Großraum Gröden-Lajen politische Gruppen aus Nordtirol vor Ort Haus und Hofbesuche machten.

Europaregion Tirol ist nur eine politische Seifenblase, bis dato verfügt die Euregio über  keine rechtliche Basis!  Während die beiden Landeshauptleute den Wählern in Nord- und Südtirol die Euregio wässrig reden, spiegelt die Realität eine andere Seite der Medaille wieder. Für die gesamte Region Tirol gibt es immer noch keine rechtliche Absicherung. Italien hat bis heute das 2. und 3. Zusatzprotokoll des Madrider Vertrages nicht unterfertigt. Ohne rechtliche Grundlage kann es keine Verordnungen geben und somit auch keine grenzüberschreitende Zusammenarbeit geben. Gerade in den Bereichen Gesundheit- und Soziales,  Kultur, Wirtschaft und Verkehr müssen rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Allein am Bespiel der Bahnverbindung zwischen Bozen und Innsbruck erkennt der einfache Bürger wie “hervorragend” die Zusammenarbeit funktioniert: Für die etwas mehr als 80km lange Bahnstrecke braucht man in der Regel knapp 2 Stunden, die Verbindungsintervalle inklusive die der Anschlusszüge sind unzureichend.

Neue Hoffnung im Nordtiroler Landtag durch gestärkte FPÖ-Fraktion.  Der FPÖ Nationalratsabgeordnete DDr. Werner Königshofer wurde heute für den erkrankten Landesparteiobmann Mag. Hauser als Landtagsageordneter angelobt. Königshofer gilt als Intellektueller und hervorragender Redner, der sich offen zur Tiroler Landeseinheit bekennt. Gemeinsam mit dem wortgewaltigen Nationalrat werden die Abgeordneten Richard Heis, Walter Gatt und Anton Frisch eine schlagkräftige Truppe für die Interessen Tirols bilden.

(c) n.neumann

„Grenzüberschreitendes Recht?!

2. Februar 2010 von listetirol

Veranstaltungsreihe Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino – Von der Idee zur Umsetzung! „Grenzüberschreitendes Recht?!

Heute findet in Innsbruck eine Veranstaltung des Tiroler Bildungsformus unter dem Titel:
“Europaregon Tirol – Südtirol – Trentino – Von der Idee zur Umsetzung! „Grenzüberschreitendes Recht?!” statt.

 

Als Referent ist Prof. Dr. Francesco Palmero geladen. 

Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: 3 Euro

Ort: Sillgasse 8/2; A-6020 Innsbruck

Im Anschluss Diskussion bei einem Glas Wein.